Entstehung des HauptSees

Hier ein wenig Geschichte zu diesem Naturgebiet.

Der schon 1754 existierende alte Deich wurde 1840 von Félix De Poulpiquet neu angelegt und auch seitdem nicht mehr verändert. Er soll ursprünglich einer alten Mühle als Stütze gedient haben, an die sich allerdings niemand mehr erinnert. Einzig der im Norden gelegene Bauernhof deutet mit seinem Namen „Coat Veil Vour“, Wald der Meeresmühle, darauf hin, ebenso wie der noch sichtbare Sockel der Konstruktion am Eingang des Deichs.

Von 1840 bis 1870 wurden in den eigens dazu geschaffenen Becken Muscheln gezüchtet. Sowohl Deich als auch Becken waren mit Schleusen versehen, um das Wasser bei Ebbe zurückzuhalten. Um 1860 versuchte der Vorreiter der Aquakultur De Poulpiquet, in den Becken dem Herrenhaus gegenüber Lachse zu züchten – jedoch bereiteten starke Gezeiten diesem Versuch ein rasches Ende. Zu jenem Zeitpunkt erwog er unterhalb seiner Muschelbecken den Bau eines großen Deichs für eine Meeresfischzucht.

Etangs de Penfoulic

Etangs de Penfoulic

Nach langwierigen Verhandlungen und der Unterbreitung erster Pläne 1864, erhielt er am 6. April 1868 die Genehmigung zur Eindeichung. 1871 wurde der Deich zur Stauung der Bäche von Penfoulic nach einjähriger Arbeit fertiggestellt. Dem Katasterplan von 1840 zufolge drang das Meer vor diesem Datum bei Flut bis zum Herrenhaus von Penfoulic und dem Pen-al-Len-Bach vor. Gebaut wurde dieser große Deich, um ein umfangreiches Fischreservoir anzulegen. Der so entstandene See erstreckt sich über 6 Hektar.

Après quelques années de fonctionnement, M. de Poulpiquet se rendit compte que des améliorations pouvaient être apportées concernant le circuit de l’eau. En effet, l’apport d’eau douce du bassin versant freinait ou ne permettait pas la croissance de certaines espèces de poissons marins. Il imagina et aménagea alors un système de canaux périphériques d’eau douce. Achevés en 1878, il permirent de maintenir un taux de salinité stable dans l’étang. Ce réseau de canaux permettait de drainer les eaux douces venant de Pen al Len et du bassin versant Nord de l’étang. Un petit aqueduc fut même réalisé permettant au ruisseau de Pen al Len de changer de rive. Ainsi canalisé, le ruisseau tournait artificiellement autour du grand étang.

Nach ein paar Betriebsjahren erkannte De Poulpiquet, dass einige Verbesserungen dem Wasserkreislauf nicht schaden könnten. Tatsächlich verzögerte oder verhinderte die Süßwasserzufuhr aus dem Wassereinzugsgebiet das Wachstum einiger Meeresfischarten. So entwickelte und legte er ein peripherisches Süßwasser-Kanalsystem an. 1878 fertiggestellt, ermöglichte dieses dem See einen gleichbleibenden Salzgehalt sowie die Dränung des aus dem Pen al Len und dem nördlich des Sees befindlichen Wassereinzugsgebietes stammenden Süßwassers. Damit das Flüsschen Pen al Len das Ufer wechseln konnte, wurde sogar ein kleines Aquädukt eingerichtet. Der so kanalisierte Bach führte somit rund um den großen See.