Also beschlossene Sache, heute nehme ich meine Enkel mit zum Strandfischen. Das heißt 8 Uhr aufstehen und Tasche überprüfen: Regenjacke und -stiefel, Kescher, kleiner Dreizack, Eimer, Korb, Gezeitentabelle … Prima, alles drin! Richtung Pointe du Cap-Coz. Bei Ebbe ist das Watt immer ein fantastischer Ort, um die Meeresumwelt zu entdecken. Das Strandfischen ist eine gute Gelegenheit, meinen Kleinen auf vergnügliche Art den Umweltschutz zu erklären.

Die Kinder sind ganz verrückt danach, Entdecker zu spielen. Sie jagen Garnelen, sammeln Strandschnecken, locken Schwertmuscheln mit Salz an und stöbern mit viel Glück vielleicht auch Krabben auf.

Für mich ist das Strandfischen eine der besten Aktivitäten, die es gibt. Man benötigt nur wenig Material, jeder kann daran teilnehmen – egal welches Alter – und man kann es zu jeder Jahreszeit machen (Springfluten sind die ideale Zeit, um einen wirklich guten Fang zu machen). Dabei hat man außerdem die Möglichkeit, bei einem Spaziergang an der Küste entlang viel frische, jodhaltige Luft zu atmen.

Also machen Sie es wie wir, schlüpfen Sie in die Stiefel und stürzen sich hinein ins Abenteuer.

Wenn Sie Neuling im Strandfischen sind, dann probieren Sie zuerst einmal einen geführten Spaziergang mit Lulu, der Naturführerin des Fremdenverkehrsamtes. Sie gibt Ihnen Ratschläge für nachhaltiges Strandfischen.

Hélène, 55 und abenteuerlustige Oma